Risiko für fetale Fehlbildungen bei Polyhydramnion unklarer Genese im dritten Trimenon
KO Kagan, S Starz, H Abele, M Hoopmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Ein Polyhydramnnion im späten zweiten und dritten Trimenon ist unter anderem mit fetalen Fehlbildungen, einem Gestationsdiabetes und maternalen Infektionen assoziert. Häufig stellt es aber eine Normvariante ohne pathologische Relevanz dar. In dieser Arbeit soll untersucht werden, wie hoch der Anteil fetaler Fehlbildungen bei Vorliegen eines Polyhydramnions ist, insbesondere wenn pränatal keine Fehlbildungen darzustellen sind. Methodik: Retrospektive Studie mit 272 Einlingsschwangerschaften zwischen der 24+0 und 41+0 SSW. Voraussetzung für den Einschluss in die Studie war ein Polyhydramnion mit einem tiefst…