Akute Hemiparese und ipsilaterales Horner-Syndrom – Eindeutige Indikation zur intravenösen Thrombolyse?
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2011 · Heft 08 · S. 444-446
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Symptomtrias „akute Hemiparese, ipsilaterales Horner-Syndrom (v. a. Miosis und Ptosis) und Nackenschmerzen“ gilt als typisches Syndrom eines spinalen Infarktes bei akutem Verschluss einer Vertebralarterie (Opalski-Syndrom). Gleichermaßen kann ein spontanes zervikales epidurales Hämatom mit unilateraler Kompression des zervikalen Myelons (Brown-Séquard-Syndrom) zu dieser Symptomtrias führen. Die akuten Therapieoptionen sind divergent (rekanalisierende Therapie vs. operative Entlastung). Eine korrekte Diagnosestellung kann in der Akutphase schwierig sein, insbesondere wenn klinisch die Hemipare…