Versorgungsmanagement durch Krankenkassen am Beispiel der Biomarker uPA/PAI-1 beim nodal-negativen Mammakarzinom: Ein neuer Ansatz zur Innovationsimplementierung und Qualitätsstei…
VR Jacobs, T Kapitza · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Durch die Leitlinien-basierte Bestimmung der Biomarker uPA und PAI-1 aus Tumoren kann in einer definierten Untergruppe des Mammakarzinoms [G2, N-, HR+, Her2neu -] bei niedrigen Werten auf die sonst übliche Chemotherapie verzichtet werden, da diese Patientengruppe davon nachweislich nicht profitiert. Nicht-notwendige Chemotherapien bedeuten primär eine Verbesserung der Lebensqualität für die Patientin. Zur Quantifizierung von vermiedenen Chemotherapien und dem Verständnis der Entscheidungsprozesse zur uPA/PAI-1-Testanwendung im Klinikalltag wurde jetzt erstmals eine prospektive klinische Untersuchu…