Primärprävention des Mammakarzinoms – State of the Art
Sabine Thor-Wiedemann, Günther J Wiedemann · Der Klinikarzt · 2012 · Heft 03 · S. 119-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einige Faktoren, die das Brustkrebsrisiko erhöhen, wie Übergewicht, körperliche Inaktivität, hoher Alkoholkonsum, Diabetes oder Hormonersatztherapie, können durch Änderungen des Lebensstils günstig beeinflusst werden. Bei erhöhtem Risiko aufgrund nicht modifizierbarer Risikofaktoren, wie höheres Lebensalter, hereditäre Brustkrebsformen, Kinderlosigkeit, frühe Menarche oder späte Menopause, kann nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine medikamentöse (Tamoxifen, Raloxifen, Aromatasehemmer) oder chirurgische (bilaterale Mastektomie) Primärprävention in Betracht gezogen werden. Der Stellenwert anderer medikame…