P A L M A (Patientenanweisung für lebenserhaltende Maßnahmen) – hilfreiches Kurzinstrument für die Notfallsituation
R Laufenberg-Feldmann, M Weber, M Mohr, M Gerth · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund einer noch nicht flächendeckenden, spezialisierten ambulanten palliativmedizinischen Patientenversorgung wird bei Auftreten akuter Symptome, wie Schmerzen oder Dyspnoe oftmals der Notarzt alarmiert [1, 2]. Solange die Dokumentenlage am Einsatzort nicht ausreichend ist, wird der Notarzt bei nicht mehr einwilligungsfähigen Patienten die medizinische Indikation für eine Therapie bzw. einen -abbruch ohne das Wissen um den Patientenwillen stellen müssen. Auch nach Einführung des sog. Patientenverfügungsgesetzes 2009 kann so mangels Informationen im Einzelfall eine gegen den (nicht erkennbaren) Patientenwille…