Maximales Depressionsrisiko in der Endphase des Berufslebens und im höheren Rentenalter – Die Bedeutung des zweigipfligen Altersgangs der Depressionsprävalenz für die Bedarfsprogn…
M Erhart, S Mangiapane, D Graf von Stillfried · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Abschätzung künftiger Versorgungsbedarfe erfordert wegen Veränderungen der demografischen Bevölkerungsstruktur genaue Kenntnisse alters- und geschlechtsspezifischer Depressionsprävalenzen. Bisherige Studienergebnisse sind widersprüchlich: Teilweise wurde eine Abnahme von Depressionen nach 65 Jahren berichtet, Daten einzelner Krankenkassen zeigten eine Zunahme. Diese Arbeit untersucht den Altersgang der Depressionsprävalenz anhand vertragsärztlicher Abrechungsdaten. Methode: Die vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von 61 Mio. Patientenentitäten mit KV-Abrechnungskontakt im Jahr 2007 wurden analys…