Nutzung von Routinedaten in der psychiatrischen Versorgungsforschung: Vor- und Nachteile
J Zielasek · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Routinedaten, d.h. prozessproduzierte Daten, die im Rahmen der Verwaltung, Leistungserbringung und Kostenerstattung medizinischer Versorgung anfallen (z.B. bei Kranken- und Rentenversicherungen), stellen für die psychiatrische Versorgungsforschung eine wertvolle Datenquelle dar. Vorteile von Routinedaten sind die Aktualität und Vollständigkeit der Daten, die gute Verfügbarkeit, der Einzelpersonen-Bezug, und dass die Daten über längere Zeiträume vorliegen. Anhand der Auswertung von Routinedaten sind flächendeckende, sektorübergreifende und fallbezogene Analysen zur Versorgungslage bei psychischen Erkrankungen mög…