OCT – Diagnostik bei neurologischen Krankheitsbildern
F Paul · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die optische Kohärenztomografie (OCT) ist eine in der Ophthalmologie inzwischen gut validierte, nicht-invasive Methode, die seit einigen Jahren auch in der Neurologie zur Darstellung und Quantifizierung neurodegenerativer Prozesse der Retina zum Einsatz kommt. Die umfänglichsten Erfahrungen und Daten gibt es zur Multiplen Sklerose, der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankung des Zentralen Nervensystems im jungen und mittleren Erwachsenenalter. Mittlerweile wird aber auch bei anderen neurologischen Erkrankungen die OCT zunehmend breiter eingesetzt, bisher allerdings fast ausschließlich für Forschungsfragest…