Genetische Diagnostik bei erblichen Netzhautdystrophien
S. Kohl, S. Biskup · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2013 · Heft 03 · S. 243-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Erbliche Netzhautdystrophien sind sowohl klinisch als auch genetisch höchst heterogen. Sie können aufgrund des klinischen Bildes und Verlaufs, sowie anhand des zugrunde liegenden Erbgangs unterteilt werden. Sowohl isolierte Netzhautdystrophien (z. B. Retinitis pigmentosa, Leberʼsche kongenitale Amaurose, Zapfen- und Zapfen-Stäbchen-Dystrophien, Makuladystrophien, Achromatopsie, kongenitale stationäre Nachtblindheit) als auch syndromale Erkrankungen (z. B. Morbus Usher, Bardet-Biedl-Syndrom) werden unterschieden. Bis heute wurden fast 180 Gene und Tausende unterschiedliche Mutationen identifiziert…