Ein häufig vorkommender UGT1A-Haplotyp reduziert die protektive Antwort auf HCC assoziierte Umwelt- und im Tabakrauch enthaltene Karzinogene: eine in vivo Analyse
S Kalthoff, A Winkler, N Freiberg, MP Manns, CP Strassburg · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) entwickelt sich häufig im Rahmen chronischer Lebererkrankungen und ist unter anderem mit Zirrhose und Karzinogenexposition assoziiert. UDP-Glukuronosyltransferasen (UGTs) können Karzinogene wie 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin- (PhIP) und Benzo(a)pyren-(BaP) Metabolite detoxifizieren und stellen damit einen protektiven Faktor dar. In verschiedenen Studien wurde eine genetische UGT1A7-Variante (UGT1A7*3) mit HCC-Entwicklung assoziiert und kürzlich weiterhin als Teil eines komplexen UGT1A-Haplotypen zusammen mit Varianten der UGT1A1-, UGT1A3- und UGT1A6-…