Leben mit dem Kallmann-Syndrom
N.N. · Zeitschrift für Sexualforschung · 2013 · Heft 02 · S. 99-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht Betroffene des Kallmann-Syndroms (KS) haben durch einen angeborenen genetischen Defekt keine natürlich einsetzende körperliche Pubertätsentwicklung sowie einen eingeschränkten Geruchssinn. Das KS tritt mit einer Prävalenz von 1:8.000 – 10.000 bei Männern auf und mit 1:40.000 bei Frauen. Die Entwicklung der Geschlechtsidentität wird durch das KS nicht beeinflusst. Bisher gibt es nur wenige systematische Studien zu den psychischen Belastungen und Folgen der somatischen Besonderheit des Kallmann-Syndroms. Eine angemessene Aufklärung der Betroffenen sollte jedoch auf der Grundlage fundierter Forschungserge…