Infraclaviculäre Paravasation von FEC nach Port-a-Cath Defekt – Verlauf nach Anwendung von Dexrazoxan und DMSO
V Kolovetsiou-Kreiner, E Petru · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Eine signifikante Paravasation stellt eine seltene Komplikation im Rahmen von Chemotherapien dar, die jedoch zu gravierende Folgen wie permanenten Muskel-, Gefäß-, und Nervenschädigungen führen kann. Ihre Inzidenz schwankt zwischen 0,1 und 1%. Therapieempfehlungen weisen nur eine geringe Evidenz auf. Dexrazoxan, welches primär zur Vorbeugung der Kardiotoxizität von Anthrazyklinen eingesetzt wird, ist für die systemische Therapie von Anthrazyklin-Paravasaten zugelassen. Im Rahmen dieser Fallvorstellung wird die Anwendung von Dexrazoxan und DMSO bei einer infraclaviculären Paravasation von FEC (5-Fl…