Einfluss von Elektrokonvulsionstherapie auf Exekutivfunktionen bei unipolarer Depression: eine fMRT Studie
F Hoffstaedter, N Palomero-Gallagher, T Nickl-Jockschat, R Weidner, SB Eickhoff, M Grözinger · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Elektrokovulsionstherapie (EKT) ist eine der effektivsten und am schnellsten wirkenden Interventionsmethoden für die akute Behandlung von schweren Depressionen. Obwohl es seit über 70 Jahren Anwendung in der klinischen Praxis findet, durch stete Forschungs die Effektivität verbessert und Nebenwirkungen reduziert werden, sind die zu Grunde liegenden der Wirkungmechanismen noch weitgehend unklar. Die vorliegende Studie ziehlt darauf ab, EKT-bezogene Veränderungen von Hirnaktivität insbesondere des anterioren mittleren Cingulums (aMCC) in Zusammenhang mit exekutiver Kontrolle bei Patienten mit unipolaren Depression…