Höheres Risiko für Pankreatitis bei GLP-basierter Therapie?
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2013 · Heft 27 · S. 1393
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neuere Therapien bei Diabetes mellitus Typ 2 nutzen die Eigenschaft des körpereigenen Inkretins Glucagon-like Peptide (GLP), das abhängig vom Vorhandensein von Glucose die Bauchspeicheldrüse zur Ausschüttung von Insulin anregt. Dabei imitieren GLP-Mimetika wie Exenatid die Struktur des natürlich vorkommenden GLPs. Inhibitoren des enzymatischen Abbaus wie die Gruppe der Gliptine verlängern die Wirkung des physiologischen GLPs. GLP-basierte Therapien sind wegen des geringen Hypoglykämierisikos beliebt – aber nun lässt eine Studie aus den USA ein anderes Problem befürchten. JAMA Intern Med 2013; 173: 534–539