Die Einbindung der transabdominalen fetalen Elektrokardiografie (EKG) in die Routinediagnostik bei fetaler Arrhythmie – ein Fallbeispiel
U Schneider, S Jaekel, C Michael, E Schleußner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Eine Dauerüberwachung der fetalen Herzfrequenz ist sub partu Standard und kann in Hochrisikosituationen einen prognostisch sinnvollen Zeitgewinn für das Kind sichern (z.B. Abschluss einer Lungenreifeinduktion, Herstellung optimierter Entbindungsbedingungen) ist jedoch mit einer Mobilitätseinschränkung der Schwangeren verbunden und sonst in der antenatalen Situation nach derzeitiger Kenntnis weder praktikabel noch sinnvoll. Falldarstellung: Wir berichten den Fall einer 41-jährigen Zweitgravida, bei deren Kind in der 24+4 SSW eine Tachykardie bis 230 bpm auffiel. Die Tachyarrhythmie war bei Aufnahme i…