Strukturelle Hirnveränderungen bei Migräne
N.N. · Journal Club Schmerzmedizin · 2013 · Heft 02 · S. 84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die niederländische populationsbasierte Studie CAMERA-1 (Cerebral Abnormalities in Migraine, an Epidemiological Risk Analysis) hat im Jahr 2000 u. a. gezeigt, dass bei Patienten mit Migräne in der MRT des Gehirns gegenüber Kontrollpersonen gehäuft hyperintense Signale in der tief gelegenen weißen Substanz und im infratentoriellen Bereich sowie infarktähnliche Läsionen im posterioren Stromgebiet nachweisbar waren. Eine Langzeit-Nachuntersuchung aus dem Jahr 2009 sollte nun zeigen, wie diese Läsionen sich über die Zeit entwickelt hatten und inwieweit sie mit der Migränesymptomatik zusammenhingen.