Wichtige Vorteile für Schwangere und Fetus durch ultraschallgesteuerte Membranabdeckung nach minimal-invasivem fetoskopischen Verschluss der Spina bifida
T Kohl · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei fehlendem Verschluss der Membrandefekte an den drei Trokareinstichstellen wurden nach minimal-invasivem fetoskopischen Patchverschluss einer Spina bifida aperta (SBA) die operierten Feten im Mittel vor der 30. Woche geboren. Ziel der retrospektiven Analyse war es, den Einsatz von Uterusverschluss-Schirmchen zu untersuchen. Methodik: Am Ende von 42 fetoskopischen SBA-Eingriffen, welche im Mittel in der 23,7 Woche durchgeführt wurden, wurden die Trokarmembrandefekte mittels Uterusverschluss-Schirmchen abgedeckt (Gruppe I). Die Überlebensrate der Kinder, das Intervall in Tagen zwischen Eingriff und…