Intrauterine Mangelversorgung führt zu einer dauerhaften Störung der Stressachse bei Säuglingen im Alter von 4 bis 6 Monaten
MK Schäffer, T Burkhardt, M Rauh, HU Bucher, JC Fauchère, L Schäffer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die intrauterine Mangelversorgung ist ein Risikofaktor für die Entstehung von kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen im Erwachsenenalter (fetale Programmierung). Eine gestörte Regulation der Stressachse scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Wir untersuchten die Stressachse im Alter von 4 – 6 Monaten. Methodik: 19 SGA Kinder (≤3. %-ile) und 17 bei Geburt normalgewichtige Kontrollkinder wurden mittels Stressreiz im Rahmen einer Routine-Impfung im Alter von 4 bzw. 6 Monaten untersucht. Cortisolwerte wurden unter Ruhebedingungen und 25 bzw. 45 min nach dem Stressreiz im Speiche…