Cheyne-Stokes-Atmung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz: nur diagnostischer „Marker“ oder auch kardialer Risikofaktor?
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2014 · Heft 19 · S. 1009-1014
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schlafbezogene obstruktive und zentrale Atmungsstörungen sind bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz häufig zu finden, werden jedoch hinsichtlich ihrer klinischen Bedeutung unterschätzt. Mit dem Schweregrad der Herzinsuffizienz geht eine erhöhte Frequenz und Dauer zentraler Atmungsstörungen, insbesondere der Cheyne-Stokes-Atmung (CSA), einher. Die CSA ist gekennzeichnet durch ein wiederholt auftretendes Crescendo-Descrescendo Atemmuster mit konsekutiver zentraler Apnoe. Sie muss als Prädiktor für eine erhöhte Mortalität angesehen werden. Die durch die Atmungsstörung induzierte erhöhte sym…