Theory of Mind, Prosodieerkennung und Empathie bei sekundär progredienter Multipler Sklerose
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2014 · Heft 04 · S. 208-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Während Defizite der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses und der Exekutivfunktionen bei Multipler Sklerose (MS) breit beschrieben sind, gibt es wenige Daten zur sozialen Kognition bei MS. Als soziale Kognition bezeichnet man die neuropsychologischen Fähigkeiten der Theory of Mind, der Gesichter- und Prosodieerkennung und der Empathie. Vorherige Studien hatten oft nicht zwischen verschiedenen Schweregraden und Verlaufsformen der MS unterschieden. Nachdem wir bereits in frühen Stadien der schubförmigen MS Defizite der sozialen Kognition zeigen konnten, wurden nun 25 Patienten mit sekundär chronisch p…