Endoskopische Therapie der postoperativen Anastomoseninsuffizienz im oberen GI-Trakt
D Busch, F Ulmer, H Alizai, U Neumann, S Truong · Endoskopie heute · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der Magenhochzug (MHZ) nach Ösophagusresektion ist eine komplikationsreiche Operation mit einer signifikant hohen Morbidität und einer Gesamtkomplikationsrate von bis zu 48%. Anastomoseninsuffizienzen nach MHZ treten in 3% bis 21% und gehen mit einer Mortalität von bis zu 50% einher. Damit sind sie der Hauptgrund für die postoperative Mortalität. Ziel: Eine frühzeitige Diagnosestellung von Insuffizienz oder Nekrosen des Magenschlauches ist entscheidend für die Behandlung. Die Indikation zur endoskopischen Therapie von Anastomoseninsuffizienzen kann gestellt werden, wenn die Insuffizienz weniger al…