Begleitung von Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Beeinträchtigung Vom Unbekannten zum Bekannten – Vom Fremden zum Vertrauten
B Hartmann · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2014 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach den Ermordungen von Menschen mit einer geistigen Behinderung vor und während des Nationalsozialismus begann mit der Gründung einer Elterninitiative 1958 ein neuer Denkansatz im Umgang mit geistig beeinträchtigten Menschen. Dem zur Folge entwickelten sich seit den 60ger Jahren aus großen Anstaltsformen kleinere Wohneinheiten. Mitarbeitende aus vorwiegend pädagogischen Berufsgruppen unterstützen hier in einer möglichst selbstständigen und selbstbestimmten Alltags- und Freizeitgestaltung. Inzwischen feiern die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ihren neunzigsten Geburtstag. Gleichzeitig wird das Personal dieser…