Elektrochemotherapie als Therapieoption bei kutanen und subkutanen Filiae beim Mammakarzinom – klinische Fallbeispiele
E Klein, J Stassek, M Kiechle, J Ettl · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2014 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Elektrochemotherapie (ECT) basiert auf dem Prinzip der sog. Elektroporation: durch die lokalen Verabreichung von elektrischen Impulsen werden die Zellmembranen der Tumorzellen für Chemotherapeutika, wie z.B. Bleomycin oder Cisplatin, durchlässig macht. Für das Mammakarzinom konnte die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Behandlung bei Thoraxwandrezidiven und kutanen Metastasen in Phase II-Studien gezeigt werden. Die aktuelle AGO-Leitlinie bewertet die ECT als Behandlungsoption zur Behandlung des lokoregionären Rezidivs mit +/-. Prozedurbeschreibung: Je nach Tumorausdehnung wird die ECT in Vollnarko…