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Auswirkungen der vorübergehend fehlenden Rechtsgrundlage für Zwangsbehandlungen auf die Häufigkeit aggressiver Vorfälle und freiheitseinschränkender mechanischer Zwangsmaßnahmen b…

N.N. · Psychiatrische Praxis · 2015 · Heft 05 · S. 260-266

Dokument
1174328
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 05 / 2015
Jahrgang 42
Seiten
260-266
Erschienen: 2015-07-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ziel der Studie: Für 8 Monate war 2012 – 2013 in Baden-Württemberg eine Zwangsmedikation aufgrund der Rechtslage nicht genehmigungsfähig. Untersucht wurde, ob dadurch bei Patienten mit psychotischen Störungen aggressive Übergriffe, Zwangsmaßnahmen und stationäre Aufenthaltsdauer zunahmen. Methodik: Es wurden Routinedaten von 2644 Behandlungsfällen für den betreffenden Zeitraum und den entsprechenden Vorjahreszeitraum ausgewertet. Ergebnisse: Die Anzahl von Zwangsmaßnahmen und die Anzahl aggressiver Übergriffe nahmen signifikant zu. Schlussfolgerung: Der Verzicht auf Zwangsmedikation hatte einen e…

Schlagworte

Zwangsbehandlung Fixierung Isolierung Aggression Schizophrenie involuntary medication coercion restraint violence seclusion Zwangsmaßnahmen Aggressiver Psychotischen Störungen Zwangsmedikation Übergriffe