Vitamin D verhindert die Schädigung endothelialer Vorläuferzellen durch Präeklampsie-assoziierte Aktivatoren – Relevanz für die Pathogenese der Präeklampsie?
L Brodowski, J Burlakov, CS von Kaisenberg, CA Hubel, F von Versen-Höynck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Niedrige Vitamin-D-Konzentrationen in der Schwangerschaft gehen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie (PE) einher, deren Hauptmerkmal plazentare und mütterliche endotheliale Dysfunktion ist. Wir vermuten, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für diese Reaktionen während der Schwangerschaft spielt und Vitamin-D-Mangel ein pathophysiologischer Baustein in der Entwicklung der PE darstellt. Methodik: Aus Nabelschnurblut von gesunden und an PE- erkrankten Schwangeren wurden endotheliale koloniebildende Zellen (ECFCs) isoliert. Plazentare Zottenbäumchen aus unkomplizierten Schwa…