Krisenkarten zur Prävention von Zwangseinweisungen
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2016 · Heft 05 · S. 253-259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel: Beschreibung von Krisenwarnzeichen, Behandlungswünschen und Bewältigungsstrategien aus Patientensicht. Methode: Inhaltsanalyse der Krisenkarten von 108 Patienten mit Zwangseinweisungen. Ergebnisse: Die Patienten formulieren eine große Bandbreite von Krisenwarnzeichen, am häufigsten negative Gedanken/Gefühle (48 %), zahlreiche Behandlungswünsche und konkrete Bewältigungsstrategien. Schlussfolgerungen: Krisenkarten ermöglichen den aktiven Einbezug der Patientenperspektive in die Behandlung und dienen bei der Verarbeitung und der Prävention von Krisen als Kommunikationshilfe.