Onkologie. Relevante Genmutationen bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs
Sabine Grill, Marion Kiechle · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 07 · S. 664-667
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Jährlich erkranken in Deutschland ca. 57 000 Frauen an einem Mammakarzinom, wovon 10 % als hereditär angesehen werden. Aufgrund des familiär häufig gemeinsamen Vorkommens von Mamma- und Ovarialkarzinomen spricht man vom „hereditären Mamma- und Ovarialkarzinomsyndrom“ (HBOC) 1. Seit geraumer Zeit sind Keimbahnmutationen bekannt, die für das hereditäre Mamma- und Ovarialkarzinom ursächlich sind 1. Mithilfe moderner Sequenzierungstechnologien können per Multigenanalyse bis zu 100 Gene parallel untersucht werden, doch deren klinische Bedeutung muss noch validiert werden. Welche klinischen Empfehlungen denno…