Phosphatintoxikation nach Klysmagabe – eine lebensgefährliche iatrogene Komplikation
N.N. · Klinische Pädiatrie · 2015 · Heft 04 · S. 235-238
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Abstract Hintergrund: Klysmen werden bei Obstipation auch in der Pädiatrie eingesetzt. Nach rektaler Applikation phosphathaltiger Klistiere kann bei insuffizienter Darmentleerung durch vermehrte Resorption oder bei verminderter renaler Elimination eine lebensgefährliche Hyperphosphatämie mit nachfolgender Hypocalciämie und metabolischer Azidose bis zum Kreislaufversagen resultieren. Falldarstellung: Wir berichten über den Fall eines 6 Monate alten Säuglings, der bei akuter Verschlechterung einer Obstipation mit einem phosphathaltigen Klysma behandelt worden ist, das für das Alter nicht zugelassen…