Thrombozytenrefraktärität
H. Wandt, K. Schäfer-Eckart · Transfusionsmedizin · 2015 · Heft 04 · S. 186-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Thrombozytenrefraktärität wird bei etwa 10–20 % der Patienten mit substitutionspflichtiger Thrombozytopenie gesehen. Nur bei ca. 3–5 % der Patienten beruht die Refraktärität auf einer immunologischen Ursache. In diesen Fällen sind immer HLA-/HPA-kompatible Thrombozytenkonzentrate (TK) erforderlich. Bei der Mehrzahl der Patienten handelt es sich jedoch um eine Refraktärität gegenüber TK aufgrund von patienteneigenen Faktoren. Wir berichten über einen solchen Fall, bei dem durch die Transfusion einer ausreichend großen Menge an TK die Refraktärität durchbrochen werden konnte.