Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Immungenetik (DGI) zur Festlegung von nicht akzeptablen HLA-Antigendifferenzen (NAHA) bei Nierentransplantatempfängern
C. Süsal · Transfusionsmedizin · 2015 · Heft 04 · S. 189-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bestimmung der „nicht akzeptablen HLA-Antigendifferenzen“ (NAHA) stellt bei der Nierentransplantation eine wichtige Routineprozedur dar. Hierbei werden im Serum der Patienten auf der Warteliste die Spezifitäten der humanen Leukozytenantigene-(HLA-)Antikörper bestimmt, die das Transplantat schädigen können. Wenn die Typisierung der HLA-Antigene des Spenders vorliegt, wird mit der Information über die festgelegten NAHA während der Organallokation ein „virtuelles Crossmatch“ durchgeführt. Um eine antikörpervermittelte hyperakute Abstoßung des verpflanzten Organs zu vermeiden, werden im Eurotrans…