TIPS: Ist die Unterdilatation eines Nitinol-Stents eine Illusion?
M Rössle, A Mollaiyan, D Bettinger, R Thimme · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ein sehr übliches Vorgehen bei der TIPS-Anlage ist es, einen größeren Stent (10 mm Durchmesser) zu implantieren und diesen primär nur auf 8 mm aufzudehnen. Dieses Vorgehen beruht auf der Vorstellung, durch den kleinen Shunt die Enzephalopathierate zu reduzieren, im Bedarfsfalle jedoch eine spätere Stenterweiterung vornehmen zu können. Seit fast 20 Jahren werden für die TIPS-Anlage nahezu ausschließlich Nitinol (Nickel-Titan) Stents verwendet, die ein sog. Gedächtnis haben und stets bestrebt sind, ihren festgelegten (nominalen) Durchmesser zu erreichen. Die Radialkräfte, die hierfür sorgen, können von…