Genetik der epileptischen Enzephalopathien
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2015 · Heft 08 · S. 473-481
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Epileptische Enzephalopathien sind durch einen Anfallsbeginn in den ersten Lebensjahren, einen therapierefraktären Verlauf sowie das Auftreten von psychomotorischen Entwicklungsstörungen gekennzeichnet. Zum Teil handelt es sich um wohl definierte elektroklinische Syndrome wie bspw. das West-Syndrom, das Dravet-Syndrom oder das Lennox-Gastaut-Syndrom, welche durch charakteristische EEG-Merkmale, Anfallstypen und Erkrankungsbeginn gekennzeichnet sind. Im klinischen Alltag ist jedoch eine eindeutige Zuordnung zu diesen spezifischen Syndromen in vielen Fällen nicht möglich. Diese „nicht-klassischen“…