Schwangerschaften nach Uteruskompressionsnähten bei postpartaler Atonie
J Dörner, S Schiermeier, Z Hilal, J Reinhard, KG Noé, W Hatzmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die schwere postpartale Atonie gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Komplikationen in der Geburtshilfe. Bei Versagen von sämtlichen mechanischen und medikamentösen Verfahren stellt häufig nach wie vor die Hysterektomie die Ultima Ratio dar. Diese geht unweigerlich mit einem Verlust der Fertilität für die betroffenen Frauen einher. Fallberichte: Wir stellen hier sechs Fälle von Uterusatonien vor, die alle nach Versagen der konservativen Therapieoptionen mithilfe von modifizierten B-Lynchnähten suffizient behandelt werden konnten. In zwei Fällen berichten wir über darauf folgende Schwangerschaft…