Intranasales Insulin verstärkt die Konnektivität des Gehirns bei insulinsensitiven aber nicht bei insulinresistenten Menschen
S Kullmann, M Heni, R Veit, HU Häring, A Fritsche, H Preissl · Diabetologie und Stoffwechsel · 2016 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Insulinwirkung im Gehirn scheint eine besondere Rolle sowohl bei metabolischen Erkrankungen als auch bei kognitiven Störungen zu spielen. Insulin beeinflusst wenige, spezifische Hirnregionen. In Patienten mit Demenz bzw. Typ 2 Diabetes konnte gezeigt werden, dass sich die Verknüpfungen zwischen Hirnregionen innerhalb des „Default-Mode“ Netzwerkes (DMN) mittels intranasalem Insulin verstärkt werden können. Dieses Netzwerk beinhaltet Regionen die schon in frühen Stadien von Demenzerkrankungen Auffälligkeiten zeigen. In der aktuellen Studie wurde untersucht, ob intranasales Insulin die Konnektivität in gesunden…