Organperfusionsmessung ohne Kontrastmittel
C Schraml · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2016 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kurzfassung: Die Perfusionsmessung mit radiologischen Verfahren wird heute zunehmend für klinische Fragestellungen verwendet, so beispielsweise für die Ischämiediagnostik, die Beurteilung von Entzündungsaktivität oder die Charakterisierung von Tumoren. Die Magnetresonanztomografie bietet mit der ASL (arterial spin labeling)-Technik eine elegante Methode zur Gewebeperfusionsmessung, die ohne Kontrastmittelgabe und Strahlenexposition auskommt und eine absolute Perfusionsquantifizierung erlaubt. ASL-Techniken wurden ursprünglich für die Anwendung am Gehirn beschrieben und werden nun zunehmend auch für extrakraniell…