Einfluss von Nadelgröße und Coaxialkanüle auf Treffsicherheit und Qualität der sonographischen Mamma-Stanzbiopsie – eine prospektiv randomisierte Studie
I Gruber, E Oberlechner, B Böer, R Fugunt, C Gall, A Hartkopf, G Helms, U Hoopmann, C Ott, C Röhm, A Stäbler, SY Brucker, F Eichner, C Meisner, D Wallwiener, M Hahn · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2016 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Nach den aktuellen S3-Leitlinien sollen zur histologischen Abklärung sonographisch auffälliger Mammabefunde bei Benutzung einer 14 G Biopsienadel mindestens 3 Stanzbiopsien gewonnen werden. Empfehlungen zu anderen Nadelstärken und zu Coaxialkanülen liegen nicht vor. Methodik: In einer prospektiv-randomisierten Studie mit 186 Patientinnen wurden am Universitäts-Brustzentrum Tübingen die Nadelgrößen 14G und16G, mit bzw. ohne Coaxialkanüle, überprüft. In die 4 Studienarme wurden 213 sonographische Herdbefunde (5 – 58 mm) der BI-RADS-Klassen 3 – 5 eingeschlossen. Primäre Endpunkte der intention-to-treat…