EXIT bei Pierre-Robin-Sequenz – Fallbericht zu perinatalem Management einer Hochrisikogeburt
F Dobler, M Delius, M Lehner, A Bayer, S Herber-Jonat, A Schulze, AW Flemmer, S Dostert, K Friese, S Mahner, U Hasbargen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Pierre-Robin-Sequenz beschreibt eine Trias orofazialer Anomalien beim Neugeborenen, welche sowohl isoliert als auch in Verbindung mit anderen syndromalen Erkrankungen auftreten kann. Zu den Anomalien zählen die mandibuläre Mikro- oder Retrognathie, eine Glossoptose und eine hintere Gaumenspalte. Der Schweregrad der Dysmorphien und die daraus folgenden Beeinträchtigungen bei Atmung und Schlucken sind variabel. Daher ist das interdisziplinäre, peripartale Management entscheidend für die Prognose. Methodik: Bei einer 26-jährigen Patientin (G6/P5) zeigten sich in der 31. Schwangerschaftswoche ultr…