Die klinische Bedeutung von EMG und Pudenduslatenzmessung bei Harnblasenentleerungsstörung ohne subvesikale Obstruktion
N Schwertner-Tiepelmann, J Marschke, A Hagedorn, C Erschig, F Schwab, K Beilecke, R Tunn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die Notwendigkeit neurophysiologischer Untersuchungen bei Frauen mit Harnblasenentleerungsstörung ohne urogynäkologische Ursache zu hinterfragen, Prävalenz von Pudendusschäden sowie Korrelationen zwischen Anamnese und neurogenem Schaden zu erfassen und sofern möglich EMG oder Pudenduslatenszeitmessung als Standardverfahren zu etablieren und therapeutische Konsequenzen zu beleuchten. Methoden: Retrospektive Analyse von 184 Frauen behandelt 07/2005 – 04/2010 bei Harnblasenentleerungsstörung ohne Descensus > 2 ° (Baden Walker Klassifikation)/subvesikale Obstruktion, welche im Rahmen der neurologischen…