CareLit Fachartikel

Erreger von A-Z Extended-spectrum-ß-Lactamase bildende Bakterien (ESBL)

Wille, B.; · Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung, Heidelberg · 2010 · Heft 5 · S. 46 bis 47

Dokument
117735
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung, Heidelberg
Autor:innen
Wille, B.;
Ausgabe
Heft 5 / 2010
Jahrgang 32
Seiten
46 bis 47
Erschienen: 2010-05-01 00:00:00
ISSN
0720-3373
DOI

Zusammenfassung

Bei „ESBL handelt es sich nicht um eine einzelne Keimart oder Keimgruppe, vielmehr beschreibt diese Bezeichnung die Fähigkeit von Bakterien, Enzyme (ß-Lac-tamasen) zu bilden, die ß-Lactamantibio-tika (Penicilline, Aminopenicilline, Acylu-reido-Penicilline, Cephalosporine, Car-bapeneme u.a.) chemisch spalten (Hydrolyse des ß-Lactamringes). Insgesamt sind ca. 300 verschiedene ß-Lactamasen bekannt. Das einfachste ß-Lactam-Antibiotikum ist das Penicillin, welches 1940 in die Therapie eingeführt wurde und bei dem bereits im Jahre 1948 die ersten Resistenzen durch Bildung von Penicillinase (die erste ß-Lactamase) auft…

Schlagworte

ERREGER DARM RESISTENZ GRUPPE INFEKTION ISOLIERUNG BAKTERIEN ENZYME PENICILLINE CEPHALOSPORINE HYDROLYSE THERAPIE PENICILLINASE CEFOTAXIM CEFTRIAXON CEFTAZIDIM