Der Festphasen-Kreuztest als valides diagnostisches Werkzeug zum Nachweis falsch positiver Kreuztestresultate bei Patienten mit begleitenden Autoimmunerkrankungen
G. Schlaf, A. Rothhoff, W. Altermann · Transfusionsmedizin · 2016 · Heft 04 · S. 169-173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Donorspezifische Anti-HLA-Antikörper stellen die häufigste Ursache für hyperakute bzw. akute Abstoßungsepisoden nach Transplantationen solider Organe dar. Zum Ausschluss dieser Antikörper wurde bereits vor mehr als 40 Jahren der komplementabhängige Lymphozytotoxizitätstest (LZT/engl. CDC) entwickelt. Anhand einer Kasuistik wird dargestellt, wie dieses diagnostische Verfahren, ein funktioneller Vitalitätsassay, als gesetzlich vorgegebene Standardprozedur unter dem Einfluss der Typ-III-Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes (SLE) zu einem falsch positiven Ergebnis führt und somit eine…