Zervikale Myelopathie: Wann operieren?
N.N. · Die Wirbelsäule · 2017 · Heft 01 · S. 59-64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zervikale spondylogene Myelopathie (ZSM) führt zu einer funktionellen Schädigung des Rückenmarkes. Der klinische Verlauf ist variabel und zeitlich schwer einschätzbar. Die anhaltende Kompression des Rückenmarkes durch Bandscheibengewebe, dorsale Osteophyten oder ein verkalktes hinteres Längsband verursacht sowohl eine direkte mechanische Schädigung des Rückenmarkes als auch eine sekundäre vaskuläre Schädigung infolge der Beeinträchtigung seiner Perfusion. Bei 20 – 60 % der Patienten tritt im Verlauf eine Verschlechterung der neurologischen Symptomatik auf. Konservative Behandlungsoptionen erm…