Ernährungsgewohnheiten schlagen sich im Erbgut nieder
Johannes Beckers, Harald Grallert, Annette Schürmann, Martin Hrabě de Angelis · Diabetes aktuell · 2017 · Heft 03 · S. 104-107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNG Wer sich längere Zeit ungesund ernährt, verändert womöglich wichtige Schaltstellen in seinem Erbgut. Eltern steigern dadurch nicht nur das eigene Risiko auf Stoffwechselerkrankungen, sondern auch das ihrer Nachkommen. Verschiedene Studien des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) weisen darauf hin, dass die Ernährung als Umweltfaktor den Aktivitätszustand von Genen nachhaltig beeinflussen kann – zum Beispiel durch chemische Veränderungen der DNA-Bausteine. Wissenschaftler sprechen hier von Epigenetik (griechisch epi: auf, an, bei). So führt ein erhöhter Body-Mass-Index zu epigenetischen…