Zur Bewertung spontaner Atemänderungen bei der Respirations-Olfaktometrie
Doreen Thielscher, Holger Lehnich, Orlando Guntinas-Lichius, Thomas Bitter · Pädiatrische Praxis · 2018 · Heft 01 · S. 30-36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung Durch Gerüche evozierte Atemänderungen werden zum objektivierenden Nachweis der Intaktheit des Riechsystems im Sinne einer Respirations-Olfaktometrie genutzt. Spontane Atemänderungen lassen sich in der Regel nicht von evozierten unterscheiden. Es müssen deshalb wiederholt Reize mit reinen Riechstoffen randomisiert mit Leerreizen in die Ruheatmung appliziert werden, um mehrheitliche Atemänderungen bei olfaktorischer Reizung darzustellen. Methodik Bei 26 erwachsenen Normosmikern wurden mit Hilfe eines Fluss-Olfaktometers 15 überschwellige H2S- und 15 Neutralluft-Reize (Dauer: 2 s) random…