Arterielle Hyper- und Hypotonie assoziiert mit Psychopharmaka: eine Risikobewertung basierend auf den Fachinformationen
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2017 · Heft 16 · S. e100-e107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung Psychopharmaka sind gut bekannte Auslöser klinisch bedeutsamer Blutdruckänderungen. Unser Ziel war es, Rangreihen für das Risiko einer Psychopharmaka-assoziierten arteriellen Hyper- bzw. Hypotonie zu erstellen. Methoden Es wurden für 105 in Deutschland in der Erwachsenenpsychiatrie zugelassene Psychopharmaka sämtliche in der Roten oder Gelben Liste online verfügbaren 784 Fachinformationen (FI) ausgewertet und die dort standardisiert genannten Risiken einer Blutdrucksteigerung oder -senkung extrahiert. Ergebnisse Für blutdrucksteigernde Effekte hatte Atomoxetin laut FI das höchste Risik…