Hans Fallada und der Neoanalytiker Dr. Harald Schultz-Hencke
N.N. · Nervenheilkunde · 2016 · Heft 09 · S. 611-616
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Leben des Hans Fallada (1893–1947), mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen, ist gekennzeichnet durch Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken, Heilstätten für Nerven- und Gemütskranke sowie Gefängnissen. Seine schriftstellerische Kreativität – mehr als 30 Bücher schrieb er – war von Abhängigkeit zu Nikotin, Morphium, Alkohol und Medikamenten begleitet. Ärztliche Interventionen waren vielfach, aber ohne nachhaltigen therapeutischen Erfolg. Bislang unbekannt ist die Tatsache, dass sich 1946 auch der Neoanalytiker Harald Schultz-Hencke und Annemarie Dührssen um Falladas Gesundheitszustand bemühten.