Osteoporose bei Krebserkrankungen
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2012 · Heft 06 · S. 385-390
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Krebserkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Osteoporose. Epidemiologische Daten hierzu sind vor allem für Deutschland recht knapp. Grund der Osteoporose ist neben direkten knochentoxischen Effekten von Tumorzytokinen und Chemotherapeutika meist ein therapieinduzierter Hypogonadismus, weshalb vorwiegend Patienten mit Mamma- und Prostatakarzinom betroffen sind. Bei anderen Tumorarten spielen unter anderem steroidhaltige Behandlungsregimes eine ätiologische Rolle. Therapeutisch kommen neben Basismaßnahmen wie einer „knochengesunden Lebensweise“ und der Gabe von Kalziu…