Knochenmarködem
N.N. · Osteologie · 2016 · Heft 03 · S. 167-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Begriff “Knochenmarködem” wird in der Diagnostik des Bewegungsapparates häufig verwendet. Er beschreibt typische, ätiologisch aber relativ unspezifische Signalveränderungen des Knochenmarks in der Magnetresonanztomografie (MRT), welche häufig mit Schmerzen und Krankheitsaktivität assoziiert sind. Es wird empfohlen, diesen MRTBefund als ödemähnliche Signalveränderungen zu beschreiben, da er zwar wie eine Wassereinlagerung imponiert, in histologischen Untersuchungen aber nicht mit einer reinen vermehrten Ansammlung extrazellulärer Flüssigkeit erklärbar ist. Vielmehr sind die zugrundeliegenden P…