Phossy Jaw
N.N. · Osteologie · 2012 · Heft 02 · S. 70-71
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach dem Bekanntwerden der ersten Fälle von Kiefernekrosen unter einer Bisphosphonattherapie fand auch eine bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts besiegte Krankheit in der Fachliteratur Erwähnung. Die Phosphornekrose, auch „phossy jaw” genannt, trat zuerst 1839 auf und betraf ausschließlich Beschäftigte in der Zündholzherstellung. Besonders die Wissenschaftler Geist und von Bibra trugen 1847 zum Verständnis der Erkrankung bei. Seit 1906 ist die Verwendung von weißem Phosphor bei der Zündholzherstellung verboten und die Phosphornekrose gehört seitdem weitgehend der Vergangenheit an.