Moderne Osteoprotektion in der Onkologie
N.N. · Osteologie · 2014 · Heft 04 · S. 251-261
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Knochenmetastasen zerstören den Knochen, dadurch dass Tumorzellen über parakrine Sekretion von osteotropen Substanzen den RANK/RANKL/OPG-Signalweg aktivieren, der zu einer gesteigerten Osteoklastenaktivierung führt. Bei der subsequenten Zerstörung der Knochenmatrix werden zuvor eingelagerte Wachstumsfaktoren freigesetzt, die zu einer Steigerung der proliferativen Aktivität der Tumorzellen beitragen können (Circulus vitiosus, maligner Dialog). Antiosteolytische Substanzen hemmen die Neubildung und/ oder Aktivierung von Osteoklasten und reduzieren so das Ausmaß der skelettalen Zerstörung. Das Ziel…