Die Maul- und Klauenseuche und ihre wichtigsten Differenzialdiagnosen
N.N. · Tierärztliche Praxis Ausgabe G: Großtiere / Nutztiere · 2012 · Heft 04 · S. 225-237
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung der Paarhufer, die zur Bildung von Bläschen (Aphthen) und Erosionen an der Mundschleimhaut und unbehaarten Teilen der Haut, insbesondere an den Klauen, führt. Die MKS gehört wegen ihrer dramatischen ökonomischen Auswirkungen zu den bedeutsamsten Tierseuchen. Es besteht jederzeit das Risiko einer Einschleppung des Virus nach Europa mit dem Reiseverkehr sowie durch die illegale Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die typischen Wirte für MKS-Viren sind Klauentiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und verwandte Wildtiere…